Die Neuapostolische Kirche Schweiz

Unsere neue Kirche

Kirchenbau mit raffinierter Lichtführung

Der Kirchenbau erhält eine raffinierte Lichtführung über Oberlichter und schmale Fenster in den Längsfronten, die im Kirchenraum einen sehr schönen, sakralen Charakter erzeugen wird.

Der Kirchenraum mit Empore umfasst insgesamt rund 220 Sitzplätze. Ergänzt wird das barrierefreie Kirchengebäude durch verschiedene Nebenräume und einen grosszügigen, offenen Eingangsbereich.

Der Kirchenbau fügt sich in der architektonischen Ausgestaltung harmonisch zu den zwei anderen Baukörpern der Überbauung ein. Das Thema der Betonbänder wird in einer feingliedrig ausgeführten Variante auch beim Kirchengebäude übernommen. Diese Bänder legen sich aber, im Gegensatz zu den beiden Wohnbaukörpern, um den gesamten Kirchenbau herum.

Das Erdgeschoss mit Foyer, den Unterrichts- und Mehrzweckräumen öffnet sich mit grossen Fensterfronten zur belebten Stadtterrasse hin. Über das Foyer gelangt man zur grosszügigen Treppe ins Obergeschoss, wo sich der Kirchensaal und die Empore mit insgesamt 220 Sitzplätzen befinden. Die schwungvoll geführten Betonwände markieren den Eingang zum Kirchensaal. Die unterschiedlich gekrümmten Betonwände sind gleichzeitig Wand als auch Decke.

Der Kirchensaal erhält eine raffinierte Lichtführung über Oberlichter und schmale Fenster in den Längsfronten, die einen sehr schönen, sakralen Charakter erzeugen. Während die Wände und die Decke in einem neutralen Weiss gehalten werden, so führt der rot-weisse Kunststeinboden in Kombination mit der ausdrucksstarken Lichtführung zu einer unvergesslichen und einzigartigen Raumstimmung.

Die neue Pfeifenorgel

Das Instrument wurde 1991 von der Orgelbaufirma Alfred Pöschel für die neuapostolische Kirche Grossbasel gebaut. Nach der Kirchenschliessung 2011 wurde die Orgel in Zollikofen eingelagert.

Die Gehäusegestaltung fügt sich optimal in den neuen Kirchenraum ein. Mit den schrägen Abstufungen vom Kirchendach entsteht eine optische Verbindung zur Orgel. Der Entscheid der Architekten, dass die Orgel versilbert wird, lässt das grosse Ausmass leicht erscheinen.

Für den neuen Standort wurde das Instrument in einigen Teilen überarbeitet. Die Windversorgung wurde neu konzipiert und die Disposition auf die Bedürfnisse der Gemeinde in Aarau angepasst. Die Orgel hat nun viele differenzierte Grundregister.

Die neue Disposition der Orgel:

Hauptwerk: Oberwerk (schwellbar) Pedal
Principal 8' Gedackt 8' Subbass 16'
Flöte 8' Prinzipal 4' Offenbass 8'
Viola 8' Rohrflöte 4' Choralbass 4'
Oktave 4' Quinte 2 2/3‘ Fagott 8‘
Spitzflöte 4' Waldflöte 2‘
Flageolet 2' Zimbel 1'
Mixtur 1 1/3' Oboe 8'