Die Neuapostolische Kirche Schweiz

Unsere Geschichte

Im Auftrag des nachmaligen Bischofs Plüss wirkte der in Suhr aufgewachsene und im Jahre 1916 in Lenzburg neuapostolisch gewordene Hans Hauri auch sehr bald in Aarau. Im Jahre 1918 fanden an der Halde, in der Stube der Familie Hächler­Blattner, erste Gottesdienste statt. Es waren weitgehend dieselben Menschen, die sich anfänglich - bevor eigentliche Kirchgemeinden gegründet waren - auf dem Hübe in Suhr, in der Gärbi in Oberentfelden und an der Halde in Aarau zum Gottesdienst versammelten.

Von Apostel Hölzel erhielt Hans Hauri den Auftrag, einen geeigneten Versammlungsraum zu suchen. Polizist Hochuli, dessen Frau der neuapostolischen Gemeinde Suhr angehörte, stellte ein Zimmer zur Verfügung.

Die Missionsarbeit wurde mit grossem Eifer weitergeführt und trug Früchte. Es konnten Menschen gefunden werden, die der Gemeinde beitraten. Später konnte ein Heilsarmeelokal erworben werden. Danach fanden Gottesdienste am Schlossplatz statt, bis 1947 die neugebaute Kirche am Guyerweg 2 eingeweiht wurde.

Jakob Hauri ist ab 1927 als erster Vorsteher im Kirchenbuch der Gemeinde Aarau eingetragen. Zuletzt trug er das Hirtenamt und übte die Aufgabe als Vorsteher bis ins Jahr 1947 aus. Von 1947 bis 1981 führte der spätere Bezirksälteste Fritz von Känel die Gemeinde als Vorsteher. 1981 bis 1999 diente der spätere Hirte Rudolf Richner als Vorsteher. Danach bis Juni 2012 Hirte Erich Senn.

Zwischenzeitlich im August 2009 bekam die Gemeinde Zuwachs durch die Zusammenlegung mit der Gemeinde Niedergösgen.

Im Juni 2012 beauftragte Apostel Burren Bezirksevangelist Daniel Brenner als Vorsteher ad interim, bis Mai 2013 Evangelist Christian Bersier diesen Dienst übernehmen konnte.

Im Herbst 2013 konnte die Baueingabe für ein neues Gotteshaus an der Mühlemattstr. 70 eingereicht werden.

Am 28. August 2016 wurde das neue Gotteshaus durch den Bezirksapostel Fehlbaum geweiht.